
Für die jüngere Generation wahrscheinlich neu, aber Chevrolet ist nicht nur eine koreanische Marke. Es gibt auch Chevys aus dem Westen. Der HRR ist ein Beispiel dafür. Er wird in Mexiko gebaut. Einführungsdatum für den deutschen Markt soll Ende dieses Jahres sein.
Die Technik, die in ihm steckt, ist moderner als das Aussehen. Es gibt zwei Versionen. Einmal mit 2,2 Litern und vier Zylinder mit 150 PS und dann noch mit 2,4 Litern mit 172 PS.
Die Topversion soll hier vorgestellt werden.
Die automatische Vier-Gangschaltung schaltet spätestens bei 6500 Touren in den nächst höheren Gang.
Um gemütlich in dem HRR sitzen zu können, muss man etwas Geschick haben. Die Gürtellinie ist zu hoch für den Ellenbogen, das Lenkrad lässt sich auch nicht in der Reichweite verstellen und die Kopffreiheit ist auch nicht grad besonders begeisternd. Große Menschen hängen auf dem Beifahrersitz dann wohl gleich am Autohimmel.

Anders ist das in der hinteren Reihe. Da gibt es genug Freiheit für Kopf, Bein und Füße. Der Fünfsitzer ist circa 19 Zentimeter länger als der Chrysler PT Cruiser. Daher ist der Kofferraum für die Klasse sehr groß bemessen. Wenn man noch die hinteren Sitze umklappt, erhält man eine ebene Ladefläche. Super mitgedacht, Chevrolet !
Zum äußeren Erscheinungsbild ist zu sagen, dass man wie früher kleine Fenster, ausgestellte Kotflügel und einen Chromgrill verbaut hat.
Preislich liegt der Chevy bei 19359 Euro in der Topversion mit 172 PS. Dafür bekommt man ein Auto mit einer Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h und der Verbrauch liegt bei 10,6 Liter Normalbenzin. Der Sprint auf 100 km/h schafft der Chevrolet innerhalb von 9 Sekunden. Zur Serienausstattung gehören zum Beispiel ABS, eine Klimaanlage, Nebelscheinwerfer und 17 Zoll-Alu-Räder. Extras kann man auch ordern. Das sind zum Beispiel ein CD-Wechsler, Kopfairbags hinten und vorn und Ledersitze.
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