Jaguar XKR Cabriolet

Einfach nur edel. Der glänzende Lack und die elegante Form des Jaguar XKR Cabriolets überzeugt. Die Ähnlichkeit zu den britischen Roadster-Modellen ist kaum übersehbar. Diese setzen sich aus einem langen Radstand, der endlosen Motorhaube und den kurzen Überhängen fort. Aber auch die Konzerngemeinschaft mit Aston Martin hat ein paar Spuren hinterlassen.
Der XKR ist die Sportversion des XK. Auffällig sind die Stoßfänger im Wellenbrecher-Format, die Nebelscheinwerfer, die seitlichen Lufteinlässe, die Kühlschlitze in der Fronthaube und das Kühlergitter. Passend dazu wird das Cabrio von 20 Zoll großen Felgen mit dahinter liegenden Bremssätteln geliefert.

Der Motor besteht aus einem 4,2 Liter großen Achtzylinder. Durch den Druck auf den Startknopf ertönt das Grollen des Jaguars. Die 416 PS wollen ja auch gehört werden. Im Gegensatz zum Serien-XK ist das eine Leistungssteigerung von satten 118 PS.
Aber alles bleibt gut unter Kontrolle. Mit dem 1830 Kilogramm schweren Sportwagen kann man innerhalb von 5,3 Sekunden auf Tempo 100 km/h sprinten.

Der Innenraum gibt sich erwartungsgemäß sehr edel. Die Ledersitze sind karamellfarben und die Paneele bestehen aus edlem Walnuss-Wurzelholz. Die Vordersitze sind im Gegensatz zu den hinteren Plätzen sehr bequem. Für einen normal großen Erwachsenen ist da kaum Platz. Aber was will man auch erwarten. Ein Sportwagen sollte wohl auch nicht überladen werden, ansonsten könnten die guten Sprinteigenschaften leiden.
Aber zurück zu den Fahreigenschaften. Das maximale Drehmoment liegt bei 560 Nm bei 4000 Umdrehungen pro Minute. Damit hat er schon in den kleinen Drehzahlbereichen genügend Kraft, um den Wagen nach vorn zu drängen. Geschalten wird der Jaguar manuell, aber die Schaltvorgänge sind sehr kurz. Aber auch die Automatik darf genutzt werden.
In dem Wagen darf man sich gern den neidischen Blicken aussetzen. Aber der Nachteil des Wagens ist die Windanfälligkeit. Ohne das Windschott ist das Fahrvergnügen bei 150 km/h zu Ende. Dann nämlich zerrt und brüllt der Wind so sehr, dass man gar nichts mehr versteht. Leider kann man auch die hinteren Scheiben nicht hochfahren. Das geht nur, wenn auch das Verdeck geschlossen ist.
Leider hat das Cabriolet nicht die Karosseriesteifigkeit wie das Coupé. Man hat zwar ein sportliches Fahrgefühl, aber oberhalb der 200 km/h wünscht man sich etwas mehr Halt und Stabilität.
Der Preis des Jaguar XKR Cabriolet liegt in der Grundausstattung bei fast 106.000 Euro. Im Gegensatz zum Aston Martin V8 Roadster hat er mehr Leistung, aber einen kleineren Preis.
Jaguar XK von Loder1899

Loder1899 ist ein bekanntes Tuning-Unternehmen und hat vor kürzester Zeit den aktuellen Jaguar XK unter die Lupe genommen und modifiziert. Ergebnis ist ein dezentes, aber trotzdem noch sichtbares Body-Styling-Kit. Es besteht aus zwei Frontecken und einer dreiteiligen Heckschürze.
Natürlich wurde auch an der Motorisierung gedreht. Man wollte einfach den Stil sichtbarer machen. Die Konstrukteure entwickelten außerdem noch eine Edelstahlauspuffanlage mit einem Durchmesser von 101 Millimeter. Im Endeffekt entstand ein besseres Sounderlebnis und die Leistung des Wagens wurde etwas erhöht.
Den perfekten Abschluss der Tuningmaßnahmen machen die großen 21 Zoll Reifen mit Hollowspoke-Felgen. Die dazugehörigen Reifen sind vorne im Format 255/30 und hinten mit 295/25 Größe. Die Farbe der Felgen ist frei wählbar. Durch eine besonders aufwendige Bearbeitung haben die Speichen Hohlräume. Damit verbinden diese Felgen hohe Festigkeit mit außergewöhnlichem Design und geringem Gewicht. Das wiederum ist positiv für ein besseres Fahrverhalten.
Allgemein Coupe Jaguar sportwagen TuningDer schnelle earl
Ein Fahrzeug aus dem Hause Jaguar ist gewiss keine Schmusekatze. Das haben unsere Nachbarn,die Briten selten so klar signalisiert wie mit dem neuen XK. Denn kein Jaguar dieser Zeit steht so nah am unvergleichlichen E-Type wie dieser “luxorieöse Sportwagen für den Alltag”. Wer immer noch zweifel daran hegt und in Coupé oder Cabrio den soften Cruiser für leicht ergraute Gutverdiener sieht, den belehrt die Ford-Tochter jetzt eines Besseren: Sie schärft die spitzen Krallen und bringt Ende Oktober den nagelneuen XKR auf die Strassen.
Quelle: auto.t-online.de


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