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Ab sofort Peugeot 1007 auch als Dieselversion erhältlich

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Lang hat es gedauert. Und nun ist er endlich da. Die Dieselversion des Peugeot 1007. Schon 2005 kam der Minivan auf den deutschen Markt. Leider ging damals das Konzept nicht so richtig auf. Man war zwar der einzigste Hersteller, der ein Hochdach Fahrzeug mit zwei elektrischen Schiebetüren anbot, aber leider war der Preis nicht überzeugend. Schon der Basispreis lag bei 14.500 Euro. Fazit war die Senkung auf 11.950 Euro. Und mit dem Hubraum von 1,4 Litern bei 1200 Kilogramm sind das nicht gerade die besten Fahrleistungen.

Ein neues Modell musste her. Und geboren war der Peugeot 1007 HDi FAP 110. Er hat einen kräftigeren Motor mit 109 PS und wird über ein Fünfgang Schaltgetriebe betrieben.

Der Diesel hat serienmäßig einen Rußpartikelfilter an Bord. Sein Hubraum beläuft sich auf 1,6 Liter. Ausgerüstet ist er mit einem Lader mit variabler Turbinengeometrie und einem Common-Rail-System, das bis zu sechs Mal pro Arbeitstakt einspritzt. Ergebnis sind 109 PS und 240 Nm ab 1750 Touren. Der Durchschnittsverbrauch wird mit 4,8 Liter Diesel angegeben. Das Fahrwerk wurde dem schweren Motor angepasst. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 185 km/h und die 100 km/h Marke schafft er nach 11,4 Sekunden.

Besonders an dem 1007 sind natürlich auch die elektrischen Schiebetüren, die leise ihren Dienst verrichten.

Trotzdem so gang perfekt ist er dennoch nicht. Obwohl eine umfangreiche Serienausstattung inbegriffen ist, liegt der Basispreis noch bei 18.350 Euro und das ist ganz schön viel Geld für den kleinen Van.

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Rußpartikel-Filter

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Für diejenigen, die ihren filterlosen Diesel nicht nachrüsten, kann es nun teuer werden. Wer nämlich jetzt nicht nachrüstet, zahlt 2008 und 2009 40€ mehr Kfz-Steuer. Die “Nachrüster” allerdings werden mit einmalig 300€ gefördert. So sollte man sich die Investition in einen Diesel mit Filter gut überlegen, auch wenn dieser teurer als ohne Filter ist.

Ein weiterer Anreiz sollte die neue “Plakettenverordnung” sein, mit der in Zukunft der Verkehr bei zu hohen Feinstaubwerten geregelt werden soll. Eingeteilt wird nach Euro2 (schwarz), Euro3(gelb) und Euro4 (grün). Zwar gilt hier, dass die grüne Plakette auch an filterlose Diesel mit Euro4 vergeben wird, der Steuer-Zuschlag wird aller dings trotzdem fällig.