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Tuning Blog

Neue Chance für die Umwelt durch Elektroautos ?

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Klar klingt das gut. Autos, die kein CO2 auswerfen, leise sind und in die kleinsten Parklücken passen. Viele sehen die Elektroautos als Zukunft für die Stadt. Aber es gibt nicht viele Menschen, die sich für solche Autos interessieren.

In Bad Homburg gab es in den letzten acht Jahren nur 430 Anmeldungen für Elektroautos. Aber der größte Teil davon sind nur Umbauten. Somit spielen die echten E-Autos überhaupt noch keine Rolle in der Statistik.

In der Stadt sieht man die Autos noch nicht, dafür aber immer öfters auf Automessen. Ein Beispiel dafür ist das Unternehmen Visiongreen aus Potsdam. Sie stellen in Kooperation mit dem Schweizer Unternehmen Reva den Greeny AC1 vor. Ab 13.000 Euro soll der Wagen ab Sommer in Deutschland erhältlich sein. Es soll ohne Schadstoffausstoß und extrem leise durch die Stadt fahren. Über Sommersmog und Feinstaub kann er nur müde lächeln.

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Der Viersitzer bekommt ein niedliches Aussehen. Wer will kann sich sogar spezielle Folien mit Tiermotiven anbringen lassen. Angetrieben wird das E-Auto durch einen 18 PS starken Elektromotor. Durch die Bleibatterie hat er eine Reichweite von 50 bis 80 Kilometer. Auf Tempo 50 km/h kommt er innerhalb von 11 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 80 km/h. Rechnet man den Stromverbrauch in Benzinliter um, so braucht er nur einen Liter.

Ein ähnliches Modell kommt vom französischen Hersteller Bolloré. Das 1100 Kilogramm leichte Auto bietet 5 Sitzplätze. Die Energie wird in einer Lithium-Metall-Hybrid-Batterie gespeichert. Innerhalb von vier Stunden wird die Batterie geladen und die Reichweite liegt bei bis zu 250 km. Der 68 PS starke Motor kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h.

Aber es ist schwer, den Leuten das umweltbewusste Denken beizubringen. Und so wird es noch eine Weile dauern, bis sich die Elektroautos durchsetzen.

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Ein-Liter-Auto aus Darmstadt

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Schon seit längerer Zeit beschäftigt sich die Forschungsgruppe AKASOL mit der Problematik CO2 Emission. Der Prototyp heißt Oscar und wird von den öffentlichen Stellen unterstützt. Es ist ein Zweisitzer. Da das Leichtbau-Fahrzeug elektrisch angetrieben wird, arbeitet es effektiv. Nur rund 8,5 kWh braucht der Kleine auf 100 km Strecke. Umgerechnet ist das ungefähr ein Liter Benzin. Sogar unfallgetestet ist er schon. Zusammen mit Alu-Suisse entwickelte man den Oscar. Angetrieben wird er durch eine Zweistufen-Getriebe-Automatik. Der Motor hat 20 kW, die für maximal 130 km/h sorgen. Reichweite der Batterie soll für 300 Fahrtkilometer reichen. Schon im nächsten Jahr könnte Oscar auf den Markt kommen.

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