Kaum locken ein paar Sonnenstrahlen die Menschen in die Natur, kommt Audi mit seinem neuen starken Zweisitzer auf den Markt.
Die Topversion bringt starke 250 PS (184 kW) auf die Straße. Weiterhin verfügt der TT über einen permanenten Allradantrieb, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h und kostet um die 43.800 Euro. Dabei ist ein Sprint von 0 auf 100 km/h innerhalb von 6,4 Sekunden inklusive.
Im Gegensatz zum Trend der Branche erhält der Roadster wieder ein Verdeck aus Stoff. Heute üblich sind starre Konstruktionen. Ein Vorteil des Stoffes (dreilagig, gut isoliert) ist das geringe Gewicht. Dadurch sinkt der Automobilschwerpunkt in Richtung Bodennähe.
Zudem kann das Dach platzsparend zusammengefaltet werden und das lästige Bedienen von Verschlusshebeln entfällt. Und das gerade mal innerhalb 12 Sekunden.
Eine weit nach hinten reichende Windschutzscheibe und tiefe Sitze ermöglichen ein sturmfreies Fahren. Außerdem verfügt der Zweisitzer über viel Bewegungsfreiheit. Und da die Sitze angenehm straff gepolstert sind und viel Seitenhalt geben, reist man sehr bequem.
Weiterhin beeindrucken die hochwertigen Materialien und die gute Verarbeitungsqualität. Die Karosserie besteht aus Aluminium und Stahl, wo nichts zittert, knarrt oder quietscht.
Hat man trotz des Kaufpreises noch mal 1230 Euro übrig, sollte man sich das adaptive Dämpfersystem Magnetic Ride dazubestellen. Durch Knopfdruck verwandelt sich der TT von einem komfortablen Cruiser zu einem dynamischen Sportler. Im Normalmodus werden Unebenheiten sehr gut ausgefiltert. Hingegen erlaubt der Sport-Modus eine härtere Gangart.
Zum Vorgängermodell wurde auch die Lenkpräzision verbessert. Die Lenkung arbeitet sehr exakt und selbst bei hoher Geschwindigkeit antwortet die Servounterstützung mit guter Rückmeldung.
Im 3.2 Modell ist die Kraftübertragung serienmäßig auf alle 4 Räder verteilt. Selbst bei nasser Fahrbahn sorgt der Allradantrieb für gute Traktion. Der Motor stammt aus dem Vorgänger, wurde aber neu abgestimmt. Betätigt man das Gas, reagiert er spontaner und auch in niedrigen Drehzahlen ist er kraftvoller.
Das einzig Negative scheint wohl der starke Lärmpegel jenseit der 3500 Touren. Da man diesen Bereich wohl offen kaum erreicht, kommt der Fahrspaß trotzdem nicht zu kurz. Dafür sorgt das knackige Sechsganggetriebe mit kurzen Wegen.
Fazit: Optisch und fahrdynamisch zum Vorgänger verbessert.
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