Nissan
Der offizielle Name von Nissan ist Nissan Motor Co., Ltd und ist eine japanische Automarke. Das Unternehmen verkaufte seine Fahrzeuge bis zum Jahr 1983 unter anderem Namen, Datsun.
Zum ersten Mal wurde der Name Nissan 1928 gebraucht. Ursprünglich ist er eine Abkürzung für die Holding Nippon Sangyo. Dazu gehörte der Autohersteller damals.
Nissan nimmt den Platz Nummer drei der japanischen Autoproduzenten hinter Toyota und Honda ein. 1911 wurde Nissan gegründet und drei Jahre später konnte das erste eigene hergestellte Fahrzeug auf den Markt gebracht werden.
Da Nissan mit dem französischen Hersteller Renault eine strategische Allianz eingegangen ist, sind Nissan/Renault weltweit der viertgrößte Autohersteller der Welt. 1999 beschloss man den Zusammenschluss. Das begründete sich durch die hohen Verluste in den Vorjahren, welche fast zur Insolvenz führten. Seitdem hat Renault einen Anteil von 44 Prozent an Nissan.
Unternehmenschef ist seit 1999 Carlos Ghosn. Der Konzern beschäftigt weltweit über 250.000 Beschäftigte. Jährlich werden um die fünf Millionen Automobile hergestellt.
Durch den neuen Konzernchef schaffte Nissan in den letzten Jahren noch eine Wende. Schon 2001 konnte Nissan wieder Gewinne für sich verbuchen. Im Geschäftsjahr 2003 sogar einen Rekord-Betriebsgewinn von fast 6.3 Milliarden Euro. Das ist eine Umsatzrendite von über elf Prozent. Das ist bisher das beste Ergebnis in der Geschichte des Autobauers.
In Deutschland konnte man ab 1962 Autos von Nissan erwerben. Zuvor war die Firma nur in Australien und Nordamerika präsent.
In Spanien wurde ab 1983 das erste Auto für Europa produziert. Der Geländewagen vom Typ Patrol lief in Barcelona vom Band. 1986 nahm dann das zweitgrößte europäische Werk in Sunderland (Großbritannien) seine Arbeit auf.