Archiv für März 2007
Irmscher 7 Roadster mit 295 PS
Einigen Fahrzeugen sieht man gleich auf den ersten Blick an, dass sie Fahrspaß non Stop bieten können. Einer davon ist der Irmscher 7. Er ist offen, schnell und in Sachen Technik sowie Ausstattung auf die wichtigsten Dinge beschränkt. Kein sinnloser Schnickschnack.
Der Irmscher 7 ist ein klassischer Roadster.
Die zeitlos anmutende und doch elegante Karosserie aus Kunststoff versteckt einen 2,0 Liter Turbomotor mit 295 PS unter der Haube. Das Gewicht des Automobils liegt gerade mal bei 725 Kilogramm. Das sind nur 2,46 kg pro PS. Selbst ein Lamborghini Gallardo hat „schlechtere“ Werte. Dieser hängt mit 2,51 kg/PS dem Irmscher klar hinterher.
Schaut man in das Innere des Fahrzeugs fallen einen die von Chrom umrandeten Rundinstrumente ins Auge. Es gibt keine überflüssigen Knöpfe oder Hebel, die man erst stundenlang studieren muss. Nur die wichtigsten Dinge – Startknopf, Tacho, Drehzahlmesser, Temperatur- und Tankanzeige und Lenkrad- sind auf dem Amaturenbrett zu finden.
Abstammen tut der Irmscher 7 vom Lotus Super Seven aus dem Jahre 1957. Man kann ihn als Rennwagen mit Straßenzulassung bezeichnen, nur viel schneller als sein Vorgänger.
Das Fahrwerk verspricht auch Sportlichkeit. Da wäre das in Zug- und Druckstufe verstellbare Gewindefahrwerk, ein Doppeldreieckslenker vorn und Einzelradaufhängung hinten. Natürlich sorgt die dazu gut dimensionierte Bremsanlage für sicheres Bremsen.
Wenn man jetzt denkt, dass dieses Gefährt erst mit einer professionellen Rennfahrerausbildung zu beherrschen ist, irrt. Er bleib bis zum Grenzbereich sehr gut zähmbar. Aber nicht nur Anfänger werden Freude an dem Wagen haben, auch für den Profi verleiht er genügend Fahrspaß.
Der Irmscher 7 rollte auf 16 Zoll Leichtmetallfelgen mit einer Bereifung 205/45 vorne und 225/45 hinten. Die Felgen sind klassisch gehalten. Die Räder stehen frei im Raum und verleihen dem Roadster ebenfalls das typische Renndesign.
Im Regen macht das Auto mit Heizung, Lüftung, Einstecktüren, Persenning und einem wasserdichten Faltverdeck eine gute Figur.


Mitsubishi bringt Sondermodelle zum 30jährigen heraus
Seit 30 Jahre gibt es nun Mitsubishi in Deutschland und belohnt die Kunden mit der Sondermodellreihe des Colt. Es werden Drei- und Fünftürer und noch das Colt Cabriolets CZC vorgestellt.
Die Modelle vom Drei- und Fünftürer verfügen über einen 95 PS starken Benzinmotor, die in Kombination mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe auf den Markt kommen.
Aber es ist auch möglich das automatisierte Sechs-Gang-Getriebe „Allshift“ zu ordern. Die Ausstattung der Fahrzeuge basiert auf der Linie „Inform“. Zusätzlich enthalten sie ein elektrisches Glasschiebedach und 17 Zoll Leichtmetallfelgen. Preislich fängt der Dreitürer bei 13.790 Euro an und für den Fünftürer muss man mindestens 14.790 Euro bezahlen.
Das Sondermodell Cabriolet hat ein elektrohydraulisches Stahlklappdach. Die Leistung des Motors beläuft sich auf 109 PS. Die Ausstattungslinie hier ist die „Invite“. Dazu gehören zum Beispiel 17 Zoll Leichtmetallfelgen und Stylingbügel. Aufpreiswertig ist aber die Lederausstattung. Preislich fängt das Cabriolet bei 19.990 Euro an.

Hamann Ferrari 599 GTB – Fahrspaß mit 673 PS
Das neuste Modell von Ferrari ist der 599 GTB Fiorano. Hamann nahm den Wagen unter seine Obhut und der bislang stärkste V12-Serienmotor konnte dank Hamann auf 673 PS gesteigert werden. Außerdem kommt noch die scharfe Optik hinzu.
Durch den Einbau eines Sportfächerkrümmers konnten zusätzliche 53 PS erzielt werden. Pro PS werden gerade mal 2,3 kg Masse bewegt. Schon das Serienauto kommt innerhalb von 3,7 Sekunden auf Tempo 100. Der getunte Hamann-Ferrari sollte diesen Wert noch locker toppen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 330 km/h.
Niemand soll das Erscheinen des Ferraris verpassen. Hamann verpasste dem Ferrari einen Sportschalldämpfer mit jeweils zwei 90-Millimeter-Endrohren rechts und links. Der Dämpfer besteht aus korrosionsbeständigem Edelstahl und versorgt die Umgebung mit satten Sound.
Schon serienmäßig hat der Ferrari ein graziles Blechkleid. Doch Hamann verleiht dazu noch ein paar eigene Akzente. Der Tuner bringt vorne noch einen Spoiler an, der mehr Auftrieb an der Vorderachse bringt. Dazu können noch Seitenschwelleraufsätze geordert werden, die den Ferrari noch muskulöser erscheinen lassen. Auf dem Dach befindet sich noch ein Spoiler. Dieser produziert Abtrieb auf der Hinterachse und macht den Ferrari bei höheren Geschwindigkeiten sicherer.
Alle Aerodynamikteile können entweder mit Fiberglas oder Karbon-Kevlar geliefert werden.
Die Felgen werden mit der Eigenentwicklung Edition Race ausgestattet. Die Felge ist dreiteilig, sehr leicht und geschmiedet. Der schwarze Felgenstern ist durch neun Hauptspeichen geteilt, die sich jeweils nochmals trennen.
Im Innenraum liegt ein exklusiver Satz Fußmatten in schwarz. Dadurch wird der Wagen sehr wohnlich. Hat der Kunde Wünsche, werden die auch von Hamann erfüllt. So können eine aufwendige Lederausstattung in verschiedenen Farben geliefert werden oder Multimedia-Umbauten mit DVD, TV und Playstation sind möglich.


Neuer Lamborghini Alar 777 aus Südamerika
Ferci präsentiert mit dem 700 PS starken Lamborghini Alar 777 ihr aktuellstes Werk. Er basiert auf dem Diabolo.
Optisch weist er mit seiner spitzen Nase und Front Ähnlichkeiten zum Mercedes SLR Mc Laren und dem Ferrari Enzo auf. Die riesigen Luftöffnungen und die vielen runden Linien fallen ins Auge. Alles wirkt irgendwie futuristisch.
Die Auspuffrohre werden in einem Kreis angeordnet. Selbst ein paar Ähnlichkeiten zu Raumschiffen lassen sich erkennen.
Der Innenraum fasst zwei Personen. Diese können sich über eine große Frontscheine freuen, durch die man die Natur betrachten kann. Auch nach oben ist der Blick in den Himmel frei.
Leistung bietet das V12-Triebwerk genug. Der Alar 777 hat 700 PS unter der Haupte und soll 360 km/h Spitze erreichen laut Hersteller.
Lamborghini teilte mit, dass es keinerlei Lizenzvereinbarungen gibt und es keine Vertragshändler in Südamerika gibt. Es wurde nie eine Erlaubnis für die Entwicklung und dem Bau von Fahrzeugen erteilt. Man darf gespannt sein.


Audi bringt den Audi Q7 4.2 TDI auf den Markt
Der Q7 4.2 TDI kommt im Sommer 2007 auf den Markt. Es ist ein moderner Achtzylinder mit der Common Rail Einspritzung. Er beeindruckt mit 326 PS und 760 Nm Drehmoment. Er ist mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 11,1 Liter Diesel zufrieden.
Der Motor gehört der neuen V-Motorenfamilie von Audi an. Der Hubraum von 4.134 cm³ wiegt nur knappe 260 Kilogramm. Schon bei niedrigen Drehzahlen bewirkt der aus zwei Turboladern bestehende Motor für gutes Drehmoment und ermöglicht eine hohe Motorleistung. Die Temperatur wird durch gut dimensionierte Ladeluftkühler gesenkt.
Der Motor verleiht dem Audi sehr sportliche Fahrleistungen. In nur 6,4 Sekunden sprintet er von 0 auf 100 km/h. Höchstgeschwindigkeit erreicht er bei 236 km/h.
Zur Serienausstattung gehört das Sechsstufen-Automatikgetriebe Tiptronic. Ein dynamisches Schaltprogramm organisiert die Schaltvorgänge. Es hält sich aber an die Vorlieben des Fahrers und passt sich der Fahrbahn an. Das Sportprogramm (Stufe S) bietet ein besonders dynamisches Fahrgefühl.
Das Fahrwerk ist für alle Situationen gerüstet. Ob holprige Piste oder auf der Straße, die Handlingeigenschaften, die Fahrsicherheit und der Komfort sind top. Das ermöglicht das „Adaptive Air Supension“. Man kann zwischen sehr sportlich und sehr bequem wählen. Man kann sogar in fünf Stufen die Bodenfreiheit wählen. Für bequemes Beladen zum Beispiel kann man den Wagen um 71 Millimeter absenken. Der Audi Q7 4.2 TDI fährt mit sportlichen 18-Zoll-Leichtmetallrädern. Dahinter liegen vier innenbelüftete Bremsscheiben.
Zur Innenausstattung gehört serienmäßig das Designpaket „Leder“. Auch die vorderen Sitze können beheizt werden. Der Komfort für den Fahrer wird noch verstärkt durch einen Bordcomputer, einen Tempomat und das Multifunktionslenkrad. Außerdem zeugt die elektrisch angetriebene Heckklappe für Komfort. Der Kofferraum fasst ein Volumen von 2.035 Liter Gepäck. Eine Klimaautomatik ist Serie.
Der Kunde kann zwischen einem Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer sowie später auch als Viersitzer wählen.


Mercedes CL 65 AMG vorgestellt
AMG präsentiert in New York ihrer Kundschaft den neuen MERCEDES CL 65 AMG. Dieser verfügt über einen V12-Biturbomotor, hat 6 Liter Hubraum und wahnsinnige 612 PS.
Der Mercedes CL 65 ist schon das dritte Modell, was mit dieser kraftvollen Maschine ausgestattet wird.
Mit soviel Kraft kommt das Coupe innerhalb von 4,4 Sekunden auf 100 km/h, nach 13,3 Sekunden wird die 200 km/h Marke geknackt.
Zur Serienausstattung gehören das typische AMG-Styling, 20-Zoll-Schmiederäder, ein spezielles Sportfahrwerk mit Wank- und Nickausgleich und eine Hochleistungs-Bremsanlage. Das hinterlässt natürlich in tiefes Loch in der Geldbörse. Um Besitzer einer solchen Höllenmaschine zu werden, muss man rund 216.000 Euro zahlen, hat aber dann ein Auto, was seinesgleichen sucht.

Neue Ausstattungspakete für den Audi A6
Audi kann gleich mit zwei neuen Ausstattungspaketen für den A6 trumpfen. Dabei handelt es sich um das Businesspaket und das Businesspaket plus. Gegenüber dem Einzelkauf kann man bis zu 28 Prozent sparen.
Zum Paket gehören die Xenon plus Scheinwerfer, ein Autoparksystem, ein Multifunktionslenkrad mit 4 Speichen, eine Regelanlage für die Geschwindigkeit, die vordere Mittelarmlehne, Sitzheizung für beide Vordersitze und ein Lichtpaket zum Preis von 1380 Euro (4.2 FSI Quattro) bzw. 1950 Euro (4- und 6-Zylinder-Modelle).
Zum Businesspaket plus, das zwischen 1940 und 2550 Euro kostet, gehören ein Navigationssystem mit MMI basic plus, ein Fahrerinformationssystem mit farbigem Display, eine Bluetooth-Handyvorbereitung und die Komfortklimaautomatik plus. Hier ist das eine Ersparnis von immerhin noch 25 Prozent.

Enthüllung von Details vom neuen V8 im BMW M3
Der neue V8-Motor wird bald den neuen M3 unter der Motorhaube beglücken. Es wird der erste sein, der einen 3er BMW antreibt. Der Hubraum misst stolze 3999 cm³, dabei wird eine Leistung von 420 PS (309 kW) erreicht.
Sportliche Fahrleistungen werden durch das maximale Drehmoment von 400 Nm und einer maximalen Drehzahl von 8300 U/min.
Hergestellt wird der Motor in einer Gießerei in Landshut. Dort entstehen auch die Formel 1 Motoren.
Das Gewicht des Motors liegt bei nur 202 Kilogramm, quasi ein Leichtgewicht. Zum Vorgänger ist das eine Gewichtseinsparung von 15 Kilogramm.
Die variable Nockenwellensteuerung Doppel-VANOS verkürzt die Verstellzeiten des Gaswechsels. Dadurch werden Ladungswechselverluste verkleinert, die Leistung und der Kraftstoffverbrauch werden verbessert. Der Motor kann die Euro 4-Norm erfüllen.
Eine weitere Steigerung der Effizienz des V8-Motors liegt in der Brake Energy Regeneration. Diese kann Strom für das Bordnetz durch Erzeugung von Strom bei Schub- und Bremsphasen erzeugen. Dadurch wird die Batterie geladen, ohne das auf die Motorleistung zurückgegriffen werden muss. Das spart Kraftstoff.

Mercedes Benz bekommt Power von Brabus
Zeitgleich mit dem Erscheinungsdatum des neuen Mercedes C-Klasse kann auch Brabus mit einer neuen Interpretation des neuen Benz glänzen.
Nicht zu übersehen sind die großen Lufteinlässe im Frontspoiler. Dadurch erhält die C-Klasse ein markantes Gesicht. Dadurch werden auch die die Bremsen und der Kühler mit genügend frischer Luft versorgt.
Um bei hohem Tempo sicher fahren zu können, wurde zusätzlich ein Aerodynamikteil angebraucht. Es verhindert den Auftrieb an der Vorderachse.
Im Dunkeln sorgen vier Zusatzscheinwerfer für genügend Licht.
Die Heckschürze glänzt durch einen jeweils rechts- und linksliegenden Sportauspuff. Dazu kommen die auffallend geformten Seitenschweller, die einen Übergang zu den Radhäusern bilden. Wer möchte, kann noch LED-Einstiegsleuchten bestellen.
Hinter dem Kühler ist auch viel geschehen. Für den neuen C 280 und den C 350 steht jetzt ein Brabus-Triebwerk zur Verfügung. Er besticht durch einen Hubraum mit vier Litern, einer Spezialkurbelwelle und größeren Kolben.
Weiterhin gehört zum Umbau eine Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit metallenem Katalysatoren. Selbst die Motorelektronik wurde neu programmiert.

Weniger ist mehr – der neue 1er BMW
BMW mag wohl bald ein neues Motto haben. Weniger ist mehr. Der 1er BMW reduziert sich auf zwei Türen und einen Sitzplatz weniger im Fond. Dieser soll im Frühjahr 2007 erscheinen.
Weniger bedeutet in diesem Fall, dass weniger Treibstoff verbraucht wird. Die Dieselmotoren und die Vierzylinder-Benzinmotoren wurden umfassend verfeinert. Die neue Technik wird dem Fahrer helfen, Sprit zu sparen. Zu den Neuerungen gehört die Energiezurückgewinnung beim Bremsen, eine Ganganzeige und eine Start-Stop-Automatik.
Der neue BMW wirkt schnittiger wie sein Bruder. Das wird durch die längeren, rahmenlosen Türen erreicht. Die Fondfenster werden nicht durch eine Abtrennung geteilt.
Von vorne betrachtet wird durch eine neue Chromzierleiste im unteren Lufteinlass aufgewertet. Außerdem fallen auch die Scheinwerfer auf. Sie wurden mit einem dunkleren Hintergrund versehen.
Die Hinterseite des neuen BMW 1er wurde verändert. Die neue Lichtkante in der Schürze fällt auf. Die Leuchten wurden in Rückfahr- und Blinklicht getrennt. Der 1er sieht insgesamt breiter aus.


Neuheit auf dem Genfer Salon
Ein Highlight auf dem Genfer Salon 2007 ist der kleine spanische Hersteller Tramontana. Im Jahr 2005 war das Fahrzeug noch eine Studie. Ein Jahr später konnte man schon den Prototypen vorstellen. Jetzt wird wegen der positiven Stimmen der Tramontana gefertigt. Schon im Sommer 2007 sollen die ersten Autos fertig sein.
Es sollen jährlich fünf bis zwölf Exemplare gebaut werden. Der Kunde kann dann zwischen Holz, Leder, Leicht- und Edelmetallen wählen. Das Chassis wird aber nur aus Karbon hergestellt.
Der neue Besitzer dieses Gefährts kann sich über einen V12-Biturbo freuen, der zwischen 550 und 720 PS leisten wird.

Entdeckt: der neue Mini Clubman
BMW wird auf der IAA 2007 den neuen Mini Clubman vorstellen.
Besonders an dem verlängerten Mini sind die Türen. Nur auf der rechten Seite wird er eine zusätzliche Seitentür erhalten. Erleichtert wird der Einstieg vom zehn Zentimeter verlängerte Fond. Auch als Erwachsener wird hinten gemütlich sitzen können.
Ein besonderes Gimmick sind die beiden hinteren, seitlich ausschwenkbaren Hecktüren. Jeder davon benötigt einen Scheibenwischer. Motorisierung soll zwischen 95 und 175 PS liegen.

Übernahmepläne von Porsche für Volkswagen
Porsche-Sprecher Anton Hunger dementiert die Meldungen, dass sie die Mehrheit von VW haben wollen. Am Wochenende wurde angekündigt, dass der Sportwagenhersteller seine Option auf Kauf weiterer 3,6 Prozent der VW-Stammaktien genutzt und konnte damit seinen Anteil auf über 30 Prozent erhöhen.
Daraufhin musste Porsche auch allen anderen Aktionären die Chance geben, ein Kaufgebot zu nennen. Dieses Pflichtgebot lag aber deutlich unter dem derzeitigen Börsenkurs der VW-Aktie von 113,15 Euro. Am Montag war demnach mit einem Verlust von über vier Prozent die Aktie die schwächste im DAX.
Trotz dieser Meldung erwarten Experten, dass Porsche längerfristig VW übernehmen wird.
Autogewinn mit bösen Folgen
Ein arbeitsloser Mann musste leider genau das erleben. Er nahm an einem Gewinnspiel teil und gewann ein Auto. Leider entschied das Sozialgericht Dortmund, dass man solange kein Hartz IV bekommt, solange der Wert des Autos nicht verbraucht is.
Die Arbeitsgemeinschaft Märkischer Kreis strich einem Familienvater aus Iserlohn für 10 Monate seine Bezüge, da das Auto ein einmaliges Einkommen darstellt.
Daraufhin argumentierte er, dass es sich bei dem Auto um Vermögen handeln würde und geschützt durch die Vermögensfreibeträge der Eheleute wäre.
Das Sozialgericht lehnte aber seinen Antrag ab. Außerdem habe er nichts unternommen um das Auto zu verwerten.
Google und BMW bringen das Internet ins Auto
Die Übertragung von Adressen und Telefonnummern ist jetzt möglich. Google und BMW bringen das Internet direkt in das Navigationssystem. Diese neue Funktion wird vom BMW Assist und maps.google.com möglich gemacht. In den BMW-Telematikservice kann man seine Anmeldedaten hinterlassen. Die gefundenen Daten kann man dann in sein Auto übertragen und dort unter „Meine Info“ abrufen. Ab dann können die Adressen für das Navi verwendet werden. Sogar die übertragene Telefonnummer ist direkt zurückrufbar. Möglich wird das durch die Bluetooth-Vorbereitung des Navigationssystems. Diese ist sogar Bedingung für den Service von BMW Assist. Die Ausrüstung ab Werk kostet ab 3950 Euro. Im ersten halben Jahr ist der Service kostenfrei, danach 175 Euro jährlich. Zusätzlich können Verkehrsinformationen, Nachrichten, Notfallinformationen und Freizeittipps abgerufen werden.
Aston Martin für 663 Millionen Euro verkauft
Der Verkauf sollte bei einer Pressekonferenz auf dem Aston-Martin-Firmengelände in Gaydon offiziell bekannt geben werden. Die Tageszeitung „The Guardian“ berichtet, dass Ford einen Anteil von 15 Prozent an der ehemaligen Tochter behält.
Der sportwagenbegeisterte Richards hatte sich schon seit geraumer Zeit um finanzkräftige Partner bemüht. Er will die Nobelmarke für Großbritannien erhalten und die Eigenständigkeit vom Massenhersteller Ford sichern. Richards konnte sich Unterstützung aus dem Nahen Osten sichern. Dazu gehören die kuwaitischen Firmen Investment Dar und Adeem Investment sowie die ägyptische Investionsbank Naeem Capital.

Tempolimit von Tiefensee abgelehnt – Kfz – Steuerreform 2008
Der Bundesverkehrsminister lehnt absolut ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen ab. Er will zum Schutze des Klimas auf eine schnelle Reform der Kfz-Steuer drängen.
Die EU und UN fordern für deutsche Autobahnen ein generelles Tempolimit von 120 km/h. Der Chef der Umweltbehörde der Vereinten Nationen will eine Geschwindigkeitsbegrenzung unbedingt durchsetzen. Unser Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD) lehnt dies ab. Er begründet es damit, dass nur auf zwei bis drei Prozent des Straßennetzes schneller wie 100 km/h gefahren werden könnte. Er sagt weiterhin, dass mehr CO2 ausgestoßen wird, weil Menschen im Stau stehen. Es sollten lieber Verkehrsleitsysteme weiter ausgebaut werden.
Tiefensee beteuert weiterhin, dass durch die neue Kfz-Steuer die Autofahrer nicht schlechter gestellt werden. Es ist geplant, dass die Fahrer von Autos mit mehr CO2 stärker zur Kasse gebeten werden, als diese, die auf umweltfreundliche umsteigen. Auch Menschen mit einem kleinen Geldbeutel sollen sich trotzdem noch das Autofahren leisten können und besonders die, die darauf angewiesen sind. Derzeit wird die Steuer am Hubraum und an der Schadstoffklasse gemessen. In Zukunft will Tiefensee aber statt des Hubraums den Kohlendioxidausstoß einfließen lassen.
Diskussionsbedarf haben die Politiker von Bund und Ländern wegen des eventuellen Ausfalls des Geldes. Tiefensee möchte gern die Steuer im ersten Halbjahr 2008 einführen. Bis dahin muss geklärt werden, ob die Kfz- und Versicherungssteuer zwischen Länder und Bund getauscht wird. Damit sollen Zahlungsausfälle vermieden werden.
Früher VW Scirocco – Heute VW Iroc

VW Iroc ist zwar noch nicht beim Autohändler zu haben, aber hier ein kleiner Bericht vorweg.
Die knallgrüne Sportwagen-Studie Iroc sieht zwar total anders aus, wie sich es viele gewünscht hätten. Dafür ähnelt das Auto dem im Jahr 2008 veröffentlichten VW Sciroccos sehr stark. Bis auf ein paar kleine Details stimmt er mit dem VW Iroc überein.
So werden nur die Türöffner und die Kühlluftöffnungen durch einfachere Teile ersetzt. Das riesengroße Glasdach wird wohl eher als Extra zu haben sein und die schwarzen Karosserieteile werden später in Wagenfarbe lackiert.
Übereinstimmungen mit dem zukünftigen Serienfahrzeug werden sein die sehr lange Dachlinie, die spektakuläre Front und das knackige Heck. Leider wird auch der beeindruckende Innenraum des Iroc etwas an Attraktivität verlieren. Da zum Beispiel die Shift-By-Wire-Technologie die notwendige Grundlage wäre für den in der Mittelkonsole versenkbare Wählhebel des Direktschaltgetriebes oder die scheinbar schwebende Konsole. Dies ist aber noch Zukunftsmusik.
Im Vergleich zum aktuellen Golf GTI soll der Scirocco preiswerter werden. Darum wird wohl das ein oder andere Gimmick wegfallen. Aber keine Angst. Die Dinge, die Fahrspaß und Optik verleihen sollen aber beibehalten werden. Außerdem wird durch den Verzicht auf kostspielige Extrateile das Gewicht um die 100 kg weniger sein wie bei einem Golf. Dies sorgt für flottere Fahrleistungen.
Auffallend ist auch die tiefe Sitzpostion und die harte Federung des frontbetriebenen Wagens. Lenkung und Bremspedal sollte man mit nötiger Kraft betätigen.
Unter der Motorhaube liegt ein Benzin-Direkteinspritzer-Motor (TSI) mit einer Kombination von Kompressor und Turbolader. Circa 210 PS soll der Iroc besitzen. Der Sprint von 0 auf 100 km/h wird so um die 7 Sekunden liegen und die Höchstgeschwindigkeit wird bei 245 km/h erreicht.
Obwohl man es nicht denkt, ist der Iroc sparsam im Verbrauch. Dies wird durch Eliminierung der Leistungslücken in den unteren Drehzahlbereichen erreicht.
Durch die gestreckte Linienführung des Hecks erhält man einen variablen und für einen Sportwagen großzügigen Kofferraum. Da zwei Einzelplätze umklappbar sind, kann mit einem Ladevolumen zwischen 300 bis maximal 800 Litern gerechnet werden.
Achtung beim Ölwechsel
Laut einer Studie des Öl-Herstellers Castrol ist jedes dritte Auto mit zu wenig Öl unterwegs. Wird der Mindestpegel dauerhaft unterschritten, kann dies teuer werden. So zum Beispiel kann der Schmierfilm zwischen den Reibpaarungen im Motor reißen. Dadurch steigt die Temperatur, Verschleiß nimmt zu und das Triebwerk kann zerstört werden.
Leider haben nur wenige Autos eine elektronische Ölstandsmessung. Diese warnt rechtzeitig den Fahrer vor zu wenig Motorenöl. Daher ist es nötig, alle 500 Kilometer manuell den Ölstand zu prüfen. Bei alten Autos sogar noch öfters. Ein Blick in die Bedienungsanleitung gibt gute Anhaltspunkte.
Solche Systeme kann man auch nachrüsten und man bekommt sie auch da, wo man Autoteile bestellen kann.
Da der Markt immer unterschiedlichere Sorten und Qualitäten anbietet, wird es für den Endverbraucher immer schwieriger, die richtige Ölmixtur zu finden. Selbst die Verkäufer an Tankstellen und in Autoteileläden sind meist überfordert mit kompetenter Beratung.
Castrol-Chefentwickler Martin Redzanowski rät daher, lieber im Zweifelsfall ein mittelklassiges Öl zu kaufen. Immer noch besser, als mit zu wenig Ölstand zu fahren. Der Motor erleidet keinen Schaden bis zu einer Menge von einem Liter. Konkret heißt das, dass man alle Viertakt-Öle (mineralische, teil- und vollsynthetische) untereinander mischen kann.
Man sollte trotzdem auf das ACEA-Qualitätssiegel achten. Dies deutet darauf hin, dass das damit gekennzeichnete Öl den Ansprüchen der Automobilhersteller genügt.
Aber nie darf die Zugabe von Frischöl den Ölwechsel hinauszögern. Das neu nachgefüllte Öl verliert sehr schnell die Additive und wird ziemlich schnell wirkungslos.
Steht ein Ölwechsel an, sollte unbedingt ein vom Autohersteller vorgeschriebene Spezifikation verwendet werden. Man muss unbedingt auf die richtige Flaschen-Beschriftung achten, sonst kann es zu Motorschäden führen.
Nochmal kurz, worauf man achten sollte:
Regelmäßig messen (betriebswarmer Motor, der fünf Minuten abgestellt wurde)
Korrekter Ölstand: Richtig ist ein Ölstand zwischen Minimum und Maximum Marke
Ölzusätze: unnötig teuer, schaden sogar teilweise dem Motor

Noch nie war Autokauf so günstig
Wer vor hat, ein Auto zu kaufen, sollte das noch diesen Monat machen.
Die Studie des Leverkusener Marktforschungsinstituts B&D-Forecast belegt, dass die Rabatte im März 2007 auf Rekordhöhe liegen. Durchschnittlich werden 18 Prozent Nachlass gewährt. Dies erreicht man mit Hersteller-Aktionen, Händlerrabatten, teuer bezahlten Gebrauchtwagen und Tageszulassungen. Damit versuchen die Autohändler die sehr schwachen Verkäufe in den ersten Monaten auszugleichen.
Viele der Deutschen hatten durch die Mehrwertsteuererhöhung den Autokauf in das Jahr 2006 vorverlegt. Demzufolge sank auch der Anteil an PKW-Zulassungen für Privatpersonen auf 33,9 Prozent.
Vereinzelt werden noch höhere Rabatte gewährt. Betrachtet man die weitverbreiteten All-Inklusive-Pakete (PKW-Finanzierung, Versicherung, Wartung, Anschlussgarantie) sind das durchschnittlich bis zu 29 Prozent Nachlass. Dabei gewähren Peugeot, Opel, Citroen, Renault, Hyundai, Skoda und Fiat die besten Konditionen.
Nach Schätzungen der B&D-Forecast haben die Händler für die Werbemaßnahmen um die 280 Millionen Euro investiert. Ab Mai rechnen die Spezialisten mit einem leichten Rückgang des Rabatt-Niveaus. Im zweiten Halbjahr 2007 rechnen sie sogar mit erhöhten PKW-Verkäufen und dadurch sinkenden Rabatten unter 16 Prozent.
Audi TT Roadster 3.2 quattro – pünktlich zur Cabriosaison
Kaum locken ein paar Sonnenstrahlen die Menschen in die Natur, kommt Audi mit seinem neuen starken Zweisitzer auf den Markt.
Die Topversion bringt starke 250 PS (184 kW) auf die Straße. Weiterhin verfügt der TT über einen permanenten Allradantrieb, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h und kostet um die 43.800 Euro. Dabei ist ein Sprint von 0 auf 100 km/h innerhalb von 6,4 Sekunden inklusive.
Im Gegensatz zum Trend der Branche erhält der Roadster wieder ein Verdeck aus Stoff. Heute üblich sind starre Konstruktionen. Ein Vorteil des Stoffes (dreilagig, gut isoliert) ist das geringe Gewicht. Dadurch sinkt der Automobilschwerpunkt in Richtung Bodennähe.
Zudem kann das Dach platzsparend zusammengefaltet werden und das lästige Bedienen von Verschlusshebeln entfällt. Und das gerade mal innerhalb 12 Sekunden.
Eine weit nach hinten reichende Windschutzscheibe und tiefe Sitze ermöglichen ein sturmfreies Fahren. Außerdem verfügt der Zweisitzer über viel Bewegungsfreiheit. Und da die Sitze angenehm straff gepolstert sind und viel Seitenhalt geben, reist man sehr bequem.
Weiterhin beeindrucken die hochwertigen Materialien und die gute Verarbeitungsqualität. Die Karosserie besteht aus Aluminium und Stahl, wo nichts zittert, knarrt oder quietscht.
Hat man trotz des Kaufpreises noch mal 1230 Euro übrig, sollte man sich das adaptive Dämpfersystem Magnetic Ride dazubestellen. Durch Knopfdruck verwandelt sich der TT von einem komfortablen Cruiser zu einem dynamischen Sportler. Im Normalmodus werden Unebenheiten sehr gut ausgefiltert. Hingegen erlaubt der Sport-Modus eine härtere Gangart.
Zum Vorgängermodell wurde auch die Lenkpräzision verbessert. Die Lenkung arbeitet sehr exakt und selbst bei hoher Geschwindigkeit antwortet die Servounterstützung mit guter Rückmeldung.
Im 3.2 Modell ist die Kraftübertragung serienmäßig auf alle 4 Räder verteilt. Selbst bei nasser Fahrbahn sorgt der Allradantrieb für gute Traktion. Der Motor stammt aus dem Vorgänger, wurde aber neu abgestimmt. Betätigt man das Gas, reagiert er spontaner und auch in niedrigen Drehzahlen ist er kraftvoller.
Das einzig Negative scheint wohl der starke Lärmpegel jenseit der 3500 Touren. Da man diesen Bereich wohl offen kaum erreicht, kommt der Fahrspaß trotzdem nicht zu kurz. Dafür sorgt das knackige Sechsganggetriebe mit kurzen Wegen.
Fazit: Optisch und fahrdynamisch zum Vorgänger verbessert.

Der Trabant wird dieses Jahr 50 – Idealauto für die Zukunft ?
Seit längerer Zeit gibt es die Diskussion inwiefern Kohlendioxid dem Klima zu schaffen macht. Viele der heutigen Autos sind große Umweltverpester. Die EU-Kommission will für die Zukunft ein leichtes Auto bauen lassen. Es soll wohl wie das DDR-Auto Trabant aussehen, welches dieses Jahr sein 50jähriges Jubiläum feiert.
Der Trabant soll das Auto der Zukunft werden. Er ist leicht, sparsam im Verbrauch, leicht und wird aus recyclingfähigen Material gebaut. Er schont die Umwelt und ist das Kultobjekt der DDR. Entstanden ist er vor 50 Jahren in Karl-Marx-Stadt ( heute Chemnitz ). Damals landete man einen Volltreffer. Man konnte das Volk trotz allgemeiner Knappheit mit einem fahrbaren Untersatz versorgen. Ziel der SED war es, das Auto für 4000 Mark zu verkaufen. Leer wog das Auto 620 Kilo und kam auf nur 5,5 Liter Verbrauch. Wenn man statt Zweitaktgemisch Normalbenzin in den Tank füllte, kam man auf 129 Gramm CO2 pro Kilometer.
Die Karosserie wurde aus einem neuen Faserverbundstoff (Baumwolle und Phenolharz ergaben Duroplast) gefertigt. Gezogenes Blech stand auf der Embargo Liste. Daher stiegen die Konstrukteure auf dieses Material um.
Für die Produktion legte die DDR-Führung zwei Werke zum Sachsenring Automobilwerk Zwickau zusammen.
Heute kaum zu glauben. Aber in der Zeit von Fiat Topolino, Citroen 2CV und VW Käfer war der Trabant konkurrenzfähig. Er hatte moderne Technik. Durch seine Limousinenform wirkte er modern. Im Gegensatz zu ausländischen Modellen war er sehr verlässlich. Er hatte einen 499 ccm großen Zweizylinder-Zweitaktmotor und 18 PS. Typisches Merkmal war das charakteristische Knattern. Auch heute noch jedem bekannt. Obwohl die Abgase stanken, war er sehr sparsam und leicht. Durch den Verzicht von Dämpfung, Komfort und Dämmung erreichte er sein geringes Gewicht. Das Auto war auf Einfachheit und Sparsamkeit ausgerichtet.
Im Sozialismus war die Knappheit erzwungen, heute wäre er modern aus Sicht des Umweltschutzes.
Im Buch „Faktor Vier“ von Amory Lovins wird genau so ein Auto detailliert beschrieben. Der Unterschied ist der amerikanische Einfluss. Dort wird es als Hypercar bezeichnet, das klein, leicht, sparsam und unsterblich ist. Dies liegt daran, dass es aus austauschbaren Bestandteilen besteht. Es ist sogar schon weltweit bekannt und auch sehr beliebt.
Trotz allem hat der Trabi nicht die vielen Probleme der DDR lösen können. Obwohl man alle Kapazitäten ausnutzte, konnte man die Nachfrage nicht stillen. Außerdem kam noch der hohe Anteil an Krankheiten dazu, die durch die Abgaswolke ausgelöst wurden.
Obwohl der Trabi 1957 ein modernes Auto war, wurde es nicht weiterentwickelt. Jahr für Jahr verging und die West-Autos holten den Kenntnisstand schnell auf.
Hergestellt wurden über drei Millionen Stück. Aber durch das Ende der DDR verstießen die Menschen das Auto regelrecht. Man wollte nichts mehr mit dem verkörperten System zutun haben. Nur einige Exemplare stehen noch in den Garagen einiger Nostalgiker. Auf der Straße sieht man ihn kaum noch.
Die EU-Kommission fordert sparsamere, kleinere und billigere Fahrzeuge. Dies sieht dem Konzept des Trabants sehr ähnlich. Leider entwickelte sich der Trabi zu einer alten und rückständigen Kiste. Damals in der DDR wollte man nie das Auto zu einem Publikumsliebling machen. Man wollte die Menschen mobil machen und zeigen, dass der Sozialismus trotz Knappheit überlegen war.


Atemberaubend – Der neue BMW M5 Touring mit 507 PS ab Mai beim Händler
Viele denken beim Namen BMW an rasende Personen, die sich als Pistensau geben. Dies wird auch der neue BMW mit 507 PS wieder bestätigen.Eigentlich sind unter dem Namen Touring Kombis gemeint, die gut als Lastenträger geeignet sind. Bei den M-Modellen kann man das nicht mehr sagen. Der neue M5 Touring mit über 500 PS hat damit kaum noch was zu tun. Es ist eher ein Hightech-Gefährt.Vielen Männern wird dieses Auto Spaß machen und das nicht nur schnellen Geschäftsleuten, sondern auch braven Papas.Auch hinter so einem Automobil steht ein Name. Bei BMW ist das Gerhard Richter, Entwicklungschef.Er ist für diese hochmotorisierten und technisch ausgereiften Wägen verantwortlich.

Viele der Fans von BMW hätten gern ein M3- oder M5 – Modell in ihrer Garage stehen. Besonders junge Leute sind verrückt nach ihnen, obwohl der Geldbeutel nicht das nötige Kleingeld hergibt. Darum wird meist erstmal zum günstigeren BMW 318 oder BMW 520 gegriffen.Einführungsdatum soll der 26. Mai sein. Dann gibt es den BMW ab 91.600 Euro beim Händler. Außerdem verfügt er über 1650 Liter Ladevolumen und kann bis 535 Kilo zuladen. Ob das noch zeitgemäß ist, muss jeder für sich entscheiden. Fakt ist nur, dass man tief in die Tasche greifen muss, um den BMW sein Eigen nennen zu dürfen.
Natürlich startet man den Motor mit dem modischen Starterknopf. Dieser ist neben der Lenksäule und sobald man ihn drückt, erwacht der fünf Liter V10-Motor zum Leben. Es ertönt ein böses Grollen aus zwei Doppelendrohren.
Noch beeindruckender ist die Tatsache, dass der BMW sein Leistungsmaximum bei 8250 Umdrehen pro Minute erreicht. Dies kann man nur mit Sportwagengetriebe vergleichen.Leider erscheint der BMW trotzdem nur als normaler Touring. Wer auf neidische Frauenblicke hofft, tut dies vergebens. Aber Trost sollte wohl die Tatsache verschaffen, dass er super am Gas hängt, die Lenkung an ein Gokart-Auto erinnert und man etwas mehr die Fahrgeräusche hört.

Die volle Leistung des Motors erreicht der BMW nur nach Druck auf die Power Taste. Neue Fahres des Wagens werden wohl schon im normalen Status denken, dass die volle Kraft freigworden ist. Aber sie irren. Die vollen 507 PS liegen nur nach Betätigung der Power Taste an. Auch erst danach hat der Fahrer Zugriff auf einige Assistenzsysteme über das iDrive. Leider sind diese so vielfältig, dass man nach dem Kauf erstmal einige Tage damit verbringen sollte, um das Auto perfekt auf sich einzustellen. So kann man zum Beispiel die elektronische Dämpferregelung und Schaltzeiten des Getriebes verändern.

Weniger fasziniert das Sprintverhalten von 4,8 Sekunden auf 100. Oder das Erreichen der Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Ohne Begrenzung sollen sogar 322 km/h möglich sein. Viel beeindruckender ist die Präzision, wie das Verhalten des Fahrers auf das Auto übergreift.Ganz nebenbei kann man auch das Urlaubsgepäck der Familie verstauen oder sperrige Dinge verstecken. Dies ist aber nur Nebensache. Ziel der BMW-Ingenieure wird eher sein, das Hochleistungspaket hinter einer Kombi Karosserie zu verstecken und vor neidischen Blicken zu schützen. So jedenfalls könnte man es deuten.
Neuvorstellung Fiat Grande Punto Abarth mit 150 PS
Schon in den 50er und 60er Jahren kannte man das Tuninglabel Abarth.
1958 schaffte die Tuningmarke mit dem Fiat 500 Abarth (26 PS) eine maximale Geschwindigkeit von 118 km/h. Man mag heute darüber lachen, aber damals kam man normalerweise nur auf 85 km/h.
Der italienische Autobauer Fiat verhilft dem Namen zu neuem Glanz. Schon damals erzielten die Fiat Automobile spektakuläre Erfolge.
Bei dem neuen Fiat Grande Punto 1.4 handelt es sich um ein 70 kW (90 PS) starkes Gefährt, das durch einen Garrett-IHI-Turbo auf eine beeindruckende Leistung von 110 kW (150 PS) gesteigert wird. Wenn man dann noch an der Tankstelle zu dem Super-Plus-Benzin greift, sogar auf 114 kW (155 PS).
Schon bei 2000 U/min wird das maximale Drehmoment von 206 Nm erreicht.
Zu den Ausstattungen gehören Bremsen von Brembo, Kotflügelverbreiterung und die 17 Zoll Leichtmetallräder. Dadurch sind neidische Blicke garantiert. Dazu kommt natürlich noch, dass das Fahrwerk um einiges tiefer gelegt wurde.
Der Grande Punto Abarth soll im September auf den Markt kommen.
Und wem diese Werte noch nicht reichen, kann zu dem Spitzenmodell greifen, dass laut Fiat auf starke 132 kW (180 PS) kommt.
Luca De Meo wird die Leitung des neuen Geschäftszweiges übernehmen und die Entwicklung der Hochleistungsmodelle vorantreiben. Schon in der ersten Saison 2006 holten sich die Fahrer des Grande Punto Abarth S2000 den ersten Platz bei der italienischen Rallye-Meisterschaft.

Golf V Variant in Genf vorgestellt
Der Kombi der Platz machtDer 4,56 Meter lange kompakte Kombi soll laut Volkswagen der Lademeister sein. Der Golf Variant übertrifft immerhin mit 36 Zentimetern Länge eine Limousine.Mit 5 Personen an Bord und einem serienmäßigen Gepäcknetz ab Comfortline kann man bis zu 690 Liter Gepäck verstauen. Wenn man die Rücksitzbänke zurückklappt könnte man maximal 1550 Liter Ladevolumen verstauen. Das neue Design am HeckDas Design von dem Golf Variant wird eine Überraschung sein. Die Front vom Fünftürer wurde übernommen,und die Heckpartie wurde optisch sehr eigenwillig gehalten. Die neuen breiten Rückleuchten nehmen eine völlig neue gestalt an, zudem wurden sie in die Kotflügel integriert. Optisch gesehn unterstreichen sie die große Durchladebreite der Kofferaumöffnung. Die vier Motoren am StartDer Golf Variant wird mit zwei Benzin und zwei Dieselmotoren zur Markteinführung angeboten. Der kleinere Benziner leistet 102 PS, und der TSI 140 PS. Die zwei Dieselmotoren leisten gleich viel mit 105 PS und 140 PS. Der kleinere verbraucht auf 100 Kilometern 5,2 Litern Kraftstoff,die CO2-Emission liegt bei 137 Gramm pro Kilometer. Der Golf Variant 2,0 TDI verbraucht laut VW 5,6 Liter (CO2: 148 Grammpro Kilometer).Der Kombipreis ist noch nicht bekanntAuf dem Automobilsalon in Genf wird die Kombi-Version Premiere feiern, und soll ab Juni erhältlich sein. Der Kombi wird erstmals nicht in Wolfsburg gebaut, sondern im mexikanischen Puebla, von dort läuft auch die Stufenhecklimousine VW Jetta vom Band. Vermutlich wird die Preisliste bei unter 18.000 Euro beginnen.
